15.03.26, 1:26
Die Unterseite habe ich schon oben gezeigt. Das Material ist echt gut und es ist gut verarbeitet:
So viele Schrauben (!!!) muss man lösen, um an das Innere zu gelangen:
Wenig spannend sind normalerweise die Unterschalen von innen. Und hier?
Zur Resonanzdämpfung ist ein Klotz eingeklebt. Er wiegt nicht viel, erfüllt aber seinen Zweck richtig gut, denn er ist dick und er füllt den großen Hohlraum aus, der durch die merkwürdige Gehäuseform entsteht:
Die Gegenseite des Tonarms sieht so aus, eigentlich übel auf den ersten Blick:
Man kann aber erkennen, dass es mehrere Lichtschranken gibt (insgesamt sind es vier, es müsste noch gleich ein Foto dazu kommen). Es gibt eine zentrale Platine, die die Steuerung und die Aufbereitung des Audio-Signals übernimmt. Das wird sauber voneinander durch Schirmung getrennt - hätte man einfacher haben können:
Auffällig ist, wie viel Mikroelektronik verbaut ist. Bei dem sauberen Aufbau und der perfekten Montage irritieren mich übrigens die vielen Fingerabdrücke auf dem Abschirmblech, unter dem sich wohl der Vorverstärker befindet. Der Bluetooth-Teil befindet sich links auf der Platine, dort ist auch die Antenne - also möglichst weit weg vom niedrigen Pegel, der vom TA kommt.
Für Michael ein Detail: kannst du mit der Nummerierung etwas anfangen? TT580? Hinweise auf ein Modell, das du vielleicht kennst?
Am Plattenspieler gibt es einen "Jog Shuttle", mit dem man "Vor- und Zurückspulen" kann. Die Platine enthält nur diesen Schalter:
Er ist genauso sauber verarbeitet und mit gesteckten Flachbandkabeln verbunden wie die anderen Platine, die auf der Front für Standby, Pairing und Co zuständig ist:
Überhaupt ist der Aufbau extrem sorgfältig und sauber gelöst. Im Prinzip sogar extrem servicefreundlich:
Hier kommt noch das angekündigte Bild mit den vier Lichtschranken für den Tonarm. Die Automatik macht tatsächlich exakte Punktlandungen beim Anfahren der Leerrile bei 12"- und 7"-Platten:
Der Motor wird nicht von der Zentralplatine aus geregelt, weil er seine eigene Regelung enthält. Es ist ein alter Bekannter, der u.a. auch im Dual CS455 verbaut wurde und das ewige Jahre. Er befindet sich auch im Ikea-Plattenspieler und im Marley "Stirr it up" und wer weiß wo noch...
Der Motor ist relativ robust, zuverlässig und nervt höchsten dadurch, dass er recht hoch dreht, was man hören KANN. Allerdings: im Sharp hört man ihn nicht - weder, wenn man vor der Kiste steht, noch in den Leerrillen der Platte! Das ist irre, denn er ist nicht besonders elastisch in der üblichen Drei-Punkt-Aufhängung montiert.
So viele Schrauben (!!!) muss man lösen, um an das Innere zu gelangen:
Wenig spannend sind normalerweise die Unterschalen von innen. Und hier?
Zur Resonanzdämpfung ist ein Klotz eingeklebt. Er wiegt nicht viel, erfüllt aber seinen Zweck richtig gut, denn er ist dick und er füllt den großen Hohlraum aus, der durch die merkwürdige Gehäuseform entsteht:
Die Gegenseite des Tonarms sieht so aus, eigentlich übel auf den ersten Blick:
Man kann aber erkennen, dass es mehrere Lichtschranken gibt (insgesamt sind es vier, es müsste noch gleich ein Foto dazu kommen). Es gibt eine zentrale Platine, die die Steuerung und die Aufbereitung des Audio-Signals übernimmt. Das wird sauber voneinander durch Schirmung getrennt - hätte man einfacher haben können:
Auffällig ist, wie viel Mikroelektronik verbaut ist. Bei dem sauberen Aufbau und der perfekten Montage irritieren mich übrigens die vielen Fingerabdrücke auf dem Abschirmblech, unter dem sich wohl der Vorverstärker befindet. Der Bluetooth-Teil befindet sich links auf der Platine, dort ist auch die Antenne - also möglichst weit weg vom niedrigen Pegel, der vom TA kommt.
Für Michael ein Detail: kannst du mit der Nummerierung etwas anfangen? TT580? Hinweise auf ein Modell, das du vielleicht kennst?
Am Plattenspieler gibt es einen "Jog Shuttle", mit dem man "Vor- und Zurückspulen" kann. Die Platine enthält nur diesen Schalter:
Er ist genauso sauber verarbeitet und mit gesteckten Flachbandkabeln verbunden wie die anderen Platine, die auf der Front für Standby, Pairing und Co zuständig ist:
Überhaupt ist der Aufbau extrem sorgfältig und sauber gelöst. Im Prinzip sogar extrem servicefreundlich:
Hier kommt noch das angekündigte Bild mit den vier Lichtschranken für den Tonarm. Die Automatik macht tatsächlich exakte Punktlandungen beim Anfahren der Leerrile bei 12"- und 7"-Platten:
Der Motor wird nicht von der Zentralplatine aus geregelt, weil er seine eigene Regelung enthält. Es ist ein alter Bekannter, der u.a. auch im Dual CS455 verbaut wurde und das ewige Jahre. Er befindet sich auch im Ikea-Plattenspieler und im Marley "Stirr it up" und wer weiß wo noch...
Der Motor ist relativ robust, zuverlässig und nervt höchsten dadurch, dass er recht hoch dreht, was man hören KANN. Allerdings: im Sharp hört man ihn nicht - weder, wenn man vor der Kiste steht, noch in den Leerrillen der Platte! Das ist irre, denn er ist nicht besonders elastisch in der üblichen Drei-Punkt-Aufhängung montiert.
Viele Grüße
Darwin (Thomas)
Darwin (Thomas)


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