Lautsprecherkabel
#31
(09.03.23, 20:28)Jan schrieb: Wobei auch 2 Ohm Ausgangsimpedanz ein gruseliger Wert sind. Das ist erheblich mehr als bei modernen Verstärkern.

Dann muss man bei den meisten Boxen den Impedanzverlauf nocht mit einem Saugkreis entschärfen und verbrennt  dort nochmal was von der ohnehin knappen Leistung.

Nicht wirklich, weil Du doch Stromanpassung machst. Zudem handelt es sich doch um einen komplexen Widerstand mit Betrag und Phase.

P.S.: Messe doch mal bei einem transistor-Verstärker nach

1. Methode:  Strom und Spannung für zwei verschiedene Lastwiderstände gemessen. Der Ausgangswiderstand berechnet sich dann aus delta u / delta i
2. Methode: Es wird eine Sinusspannung Utest am Ausgang angelegt, während der Eingang für den Wechselstrom kurzgeschlossen ist. Der Ausgangswiderstand berechnet sich dann aus dem Quotienten der Spannung am Ausgang out der Verstärkerstufe und dem in den Ausgang eingespeisten Strom

Ich würde fast wetten, dass Du bei einem klassischen Transistorverstärker nicht unter 2 Ohm kommst.
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#32
(09.03.23, 20:28)Jan schrieb: Wobei auch 2 Ohm Ausgangsimpedanz ein gruseliger Wert sind. Das ist erheblich mehr als bei modernen Verstärkern.

Dann muss man bei den meisten Boxen den Impedanzverlauf nocht mit einem Saugkreis entschärfen und verbrennt  dort nochmal was von der ohnehin knappen Leistung.

Die Aussage ist genau so richtig wie:
130 PS ist ein schlechter Wert für ein Auto..
Wenn dieses Auto nur 700 kg wiegt, dann wird die Beschleunigung die gleiche sein wie die eines SUV mit 390PS..
Nur dass der kleine schneller bremst und schneller durch die kurven kann..
Manchmal, wenn ich ein bisschen neben mir stehe und gucke, was ich da so mache, muss ich plötzlich grinsen. Und dann lachen wir beide.  Big Grin
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#33
Hier haben wir aber eher einen Lastzug mit 130 PS und im Vergleich dazu einen Sportwagen mit 500 PS.

Wenn ein hoher Ausgangswiderstand etwas erstrebenswertes wäre, würde man die 3 Cent opfern und ihn in die modernen Verstärker einbauen. Das macht aber keiner.

Aber wir driften ab. Hier ging es um Kabel.
Eigentlich wollte ich ja heute früh zu Obi. Da war ich aber nicht. Also versuche ich es morgen nochmal
Gruß

Jan


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#34
Das Auto Beispiel passt.. 
Zu den kleinen Motor habe ich ja die passende Karosse.. 
Und die 500 PS brauche ich ja nur, da die Radlager nicht ordentlich Rollen, das Ding schwer wie Blei ist und einen cw Wert wie ein bungalow hat..
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#35
Ich glaube wir reden aneinander vorbei.. 

Die Impedanz des Lautsprechers ist eine Regelgröße, die ich benötige..

Als Vergleich:
Eine 100 Watt Birne hat eine bestimmte Impedanz, die so ist dass bei 230V 0,435A Strom fließen..
Halte ich die Kabel nun aneinander, so werde ich sehr schnell feststellen dass der Sicherungsautomat mit 16A auslöst.. Es ist also viel mehr Leistung als die 100Watt vorhanden. Die Spannung benötige ich lediglich damit eine gewisse Stromstärke diesen Widerstand passieren kann. Ein Dimmer ändert die Spannung und somit auch die Stromstärke.
Würde ich im Lampen Beispiel einen Widerstand vor die Glühbirne schalten, der halb so groß ist wie der Widerstand der Glühbirne, dann wäre die Lampe noch genau so hell und der Stromverbrauch wäre auch so gut wie identisch.. 
Würde ich nun aber phase und Leiter  zusammenhalten, so wäre der Kurzschluss Strom nun begrenzt auf 200 Watt und nicht auf 3680 Watt, bis der Sicherungsautomat auslöst..
Manchmal, wenn ich ein bisschen neben mir stehe und gucke, was ich da so mache, muss ich plötzlich grinsen. Und dann lachen wir beide.  Big Grin
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#36
Bei der 100 W Glühlampe haben wir ja sogar einen weitestgehend ohmschen Widerstand.
Der beträgt entsprechend 529 Ohm.
Wenn ich davor einen weiteren, halb so großen Widerstand (in Reihe) schalten würde, würde die Lampe weniger hell leuchten. Wir hätten einen Gesamtwiderstand von 793,5 Ohm und entsprechend an 230 V einen Strom von nur noch 0,29 A und folglich nur noch einen Leistungsabfall an der Glühlampe von 44,5 W.

Der Strom ergibt sich aus 230 V geteilt durch den Gesamtwiderstand.
Der Widerstand der Lampe ändert sich ja nicht, also können wir die dort abfallende Spannung berechnen. U= R * I
Die Leistung ist dann die Spannung mal den Strom oder wenn man es in einem Rutsch rechnen will: P= R * I²

Nebenbei ändern die meisten Dimmer nicht die Spannung, sondern verkleinern durch Phasenanschnitt die Fläche unter der Kurve, aber nicht deren Amplitude
Gruß

Jan


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#37
Ich befürchte, diesen Fred werdet ihr drei alleine weiterführen mussen. Aber ich habe tapfer bis zum Ende mitgelesen und manchmal sogar das Gefühl gehabt, ein bisschen was verstanden zu haben.   Idea
Viele Grüße Christian
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#38
Wenn wir schon so bei Kabel sind was ist den mit Lautsprecher über Bi-Wiring verkabeln ❓

Habe das mal gemacht höre da kein Unterschied das einzige war doppelt so teuer 😁
Gruß : IKe  Andreas 

Lerne von gestern,lebe heute,plane für morgen ! 
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#39
(09.03.23, 22:48)Jan schrieb: Bei der 100 W Glühlampe haben wir ja sogar einen weitestgehend ohmschen Widerstand.
Der beträgt entsprechend 529 Ohm.
Wenn ich davor einen weiteren, halb so großen Widerstand (in Reihe) schalten würde, würde die Lampe weniger hell leuchten. Wir hätten einen Gesamtwiderstand von 793,5 Ohm und entsprechend an 230 V einen Strom von nur noch 0,29 A und folglich nur noch einen Leistungsabfall an der Glühlampe von 44,5 W.

Der Strom ergibt sich aus 230 V geteilt durch den Gesamtwiderstand.
Der Widerstand der Lampe ändert sich ja nicht, also können wir die dort abfallende Spannung berechnen. U= R * I
Die Leistung ist dann die Spannung mal den Strom oder wenn man es in einem Rutsch rechnen will: P= R * I²

Nebenbei ändern die meisten Dimmer nicht die Spannung, sondern verkleinern durch Phasenanschnitt die Fläche unter der Kurve, aber nicht deren Amplitude

Hier hast Du mit allen Recht, Jan.. 
Ich hatte es anders im Kopf, hatte aber einen gedanklichen Fehler.. 

Dennoch sollte klar sein dass ich mir immer ein Problem ins Haus hole wenn ich mit recht hoher Stromstärke arbeite..
Manchmal, wenn ich ein bisschen neben mir stehe und gucke, was ich da so mache, muss ich plötzlich grinsen. Und dann lachen wir beide.  Big Grin
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#40
(Fast) jede Zeile dieses Fadens hier erinnert mich wieder daran, warum ich damals, vor langer Zeit, Elektrotechnik als einziges Fach im 2. Semester geschoben habe. Dafür habe ich extra beim Doc eine Darmgrippe vorgetäuscht und er hat mich krank geschrieben (ich kann mich auch noch an die Fragezeichen in seinen Augen erinnern, und dass ich mich geschämt habe ob meiner schlechten schauspielerischen Leistung). Bei der Nachholklausur war u.a. eine Lichterkette mit Widerständen zu berechnen. Danach habe ich mit Elektrotechnik endgültig Schluss gemacht und meine Konzentration voll und ganz der Chemie und ihrer nächsten Verwandtschaft gewidmet.
Gruß Jochen

It‘s only Rock‘n‘Roll but I like it!  Cool
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