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RE: Endstufen für mehr Lautstärke - WBC - 27.02.26 Von mir 4x JA. Kann man so stehenlassen. RE: Endstufen für mehr Lautstärke - HighEndVerweigerer - 27.02.26 (Vor 5 Stunden)rowo schrieb: Da ich ja mein Hifi-Wissen nur aus dem verrücktem Internet und speziell nur aus nerdigen Foren habe, hätte ich jetzt hier mal ein paar Verständnisfragen: 1) Der angegebene Wirkungsgrad sagt nur aus, was der Lautsprecher an dB bei einem Watt in einem Meter Entfernung an Lautstärke produziert. 2) Das stimmt so. 3) Kommt immer auf die Werte der verwendeten Chassis und die Frequenzweiche an. Ein hart aufgehängter Pappbass mit entsprechender Spule hat meist einen höheren Wirkungsgrad als eine weich aufgehängte Bassmenbran gleicher Größe aus Kunststoff. Oder Mittel-und Hochtonhörner haben meist einen höheren Wirkungsgrad als Gewebekalotten. Kommt darauf an, was verbaut ist. Aber tendenziell hast du recht, Robert. 4) Stimmt, Tieftöner belasten den Amp und damit das Netzteil am meisten. Teilweise sogar so stark, dass ein schwaches Netzteil ins Clipping kommt und damit am Lausprecher Rechtecksignale ankommen, wo dann ganz schnell die Spulen der Chassis leiden. Besonders die kleinen der Hochtöner. Ein 90 dB LS benötigt 1W. Ein 87 dB LS schon 2W für 90 dB und ein 93 dB LS nur 0,5 W für 90 dB. Ein Sprung von drei dB nach oben bedeutet die doppelte benötigte Leistung... Aber das sind ja auch nur Infos aus einem nerdigen Forum...
RE: Endstufen für mehr Lautstärke - Jan - 27.02.26 Also Subwoofer entlasten in erster Linie mal die (Bass-)Lautsprecher. Wenn man einen aktiven Subwoofer zwischen Vor- und Endstufe einschleift, kann er aber auch die Endstufe entlasten, da diese dann die tiefen Frequenzen nicht mehr "sieht". Unterhalb von 80 Hz zu trennen, ist dabei nur sehr selten sinnvoll. Die Ortbarkeit endet meist bei 100 Hz. Als hier zu trennen, passt eigentlich. Ich selber trenne gerne ein wenig tiefer, da man dann sicher sein kann, dass man wirklich nicht mehr orten kann, wo der Bass herkommt, darum die 80 Hz. Wenn die Lautsprecher eigentlich selber schon bis 20 Hz spielen können und man eigentlich keinen Sub braucht, kann man natürlich auch noch tiefer trennen, aber dann könnte man den Sub auch einfach woanders einsetzen. Beim Wirkungsgrad ist es nicht die ganze Wahrheit, da dieser immer nur einen Mittelwert bezeichnet. So kann es durchaus sein, dass due Lautsprecher mit einem eigentlich guten Wirkungsgrad hast, die, wenn du mal richtigen Tiefbass willst, mit Impedanzpeaks und Impedanzeinbrüchen reagieren. Das sollte der Verstärker dann auch irgendwie bedienen können. Geht die Impedanz sehr weit hoch, bekommt man die Leistung nicht mehr zu den Lautsprechern, weil ja einfach die maximale Spannung nicht beliebig steigen kann und wenn dann der Widerstand hoch geht, sinkt der Strom. Leistunf ist aber Spannung x Strom. Geht die Impedanz sehr weit in den Keller, kann der Verstärker zwar eigentlich bequem Leistung schieben, aber über die Zeit geht ihm dann die Energie aus, denn die Energie ist Leistung x Zeit. Im Netzteil des Verstärkers wird aber die Maxiamlleistung zum Teil über dicke Kondensatoren erreicht und wenn die schneller entladen werden, als sie Netzseitig wieder geladen werden können, "verhungert" der Verstärker. RE: Endstufen für mehr Lautstärke - easel - 28.02.26 (Gestern, 7:36)Spitzenwitz schrieb:(Gestern, 2:04)easel schrieb: Auch Revox hatte kurz vorm unrühmlichen Ende mit der H-Serie so eine Kombi. Brrrr… Joo. Wobei das Foto dem Gerät noch schmeichelt… Es gab die H auch mit komplett goldener bzw. „champagner“ Front, die ich der o.g. schwarz-goldenen vorziehen würde, wenn es denn unbedingt H sein müsste… Foto aus ebay RE: Endstufen für mehr Lautstärke - Jan - 28.02.26 Den Geräten muss man zu Gute halten, dass sie eine in sich geschlossene Design-Sprache haben. Anders gesagt: Alle nicht schön ![]() Michael wird gefallen, dass sie wenige Tasten haben RE: Endstufen für mehr Lautstärke - rowo - 28.02.26 Carsten hat jetzt mal genickt, Highendverweigerer hat auch irgendwie genickt an gleicher Stelle wurden güldnene Verstärker nochmals hoch geholt. Mir fehlt Klatheit! RE: Endstufen für mehr Lautstärke - WBC - 28.02.26 Ralf hat bei Punkt 1 natürlich technisch zu 100 % Recht mit seiner Aussage - wodurch im Umkehrschluss aber Deine Aussage es zwar im Detail nicht komplett trifft, da der Leistungsbedarf von LS nicht über den Wirkungsgrad angegeben wird, aber man diese Angabe eben doch als Indikator für den Leistungsbedarf eines LS sehen kann. Habe ich einen LS mit einem Wirkungsgrad von 80 dB/A angegeben, ist im Umkehrschluss klar, dass dieser mehr Leistung benötigt, um genauso laut zu tönen, wie ein LS, welcher mit 92 dB/A angegeben ist. Man kann also Deine Aussage im Kern schon als "zutreffend" bezeichnen. RE: Endstufen für mehr Lautstärke - Jan - 28.02.26 Wobei das den Kern der aussage nur anreisst. Z.B. die berühmten Quadral Titan. Der Wirkungsgrad lag irgendwo im Bereich von 83-85 dB. Jetzt könnte man evtl. meinen, dass man als "Leisehörer" evtl. mit einem Verstärker mit um die 50 W Nennleistung auskommen sollte. Stimmt aber nicht. Diese Boxen haben ein so kritisches Impedanzverhalten, dass immer zu Verstärkern mit über 120 W pro Kanal geraten wurde (wobei das vermutlich eher untertrieben ist). RE: Endstufen für mehr Lautstärke - WBC - 28.02.26 ...es wird immer Ausnahmen geben, die die Regel bestätigen...Jan, heute gegen Mittag ist draußen mit stärkerer Helligkeit als momentan zu rechnen...
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