10.12.25, 19:43
Hi,
Da ich nun endlich ein komplettes 110V/60Hz Umspannwerk mein eigen nennen kann und der Dreher endlich läuft dachte ich mir dieser Exot hat ein eigenes Thema verdient.
Darum geht's:
Alle verfügbaren Angaben zum Modell auf dem letzten Stück Originalkarton. Den Rest musste ich wegen Gammel entsorgen.
Und so sieht er aus und spielt (bessere Bilder gibt's mit Tageslicht):
Anfang der 60er war das alles irgendwie anders und neu. Das Konzept ist eher: Sie viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und dabei noch richtig hochwertig.
Alles ist sehr leicht. Ich glaube unter 4kg. Hauptmaterialien sind Alu, Walnuss und brauner Gummi.
Unten eine gepresste Aluwanne. Darum ein Vollholzrahmen der einfach mit vier Riegeln befestigt ist. Geht mit einem Schraubendreher schnell auf.
Auf jeweils zwei Scheiben dickem Gummischlauch ruht das Schwingchassis aus 3mm Alu. Diese Schlauchscheiben liegen wie eine 8 übereinander und dienen der Entkopplung. Die jeweils unter Hälfte ist in der Höhe durch eine Schraube von unten verstellbar um das Chassis zu justieren. Das war etwas schlapp und ich habe zusätzlich passende Silikonschlauchstücke eingeschoben.
Das alles ist nur ca 4cm hoch.
Der Antrieb besteht aus zwei Uhrenmotoren mit direkt aufgestecktem Gummipulley/-reibrad ohne Zwischenrad.
Der Teller ist auch aus Alublech gepresst und wiegt fast nix. Läuft aber akkurat. Ich denke nur wenn er einmal runter fällt dann war's das. Die dicke Gummimatte dürfte fast schwerer sein.
Der Arm ist komplett aus Walnuss mit ein paar Anbauteilen. Die Lager sind gedämpft und nur als Gleitlager ausgeführt. Laut Info soll er sich innerhalb einer Sekunde von der höchsten Position auf die Platte absenken. Das tut er auch.
Der Tonabnehmer arbeitet nach dem Strain Gauge Prinzip und ist Mini. Nackter Diamant mit 12 mü Verrundung. Das nötige Speiseteil ist im Gehäuse untergebracht und kann von RIAA (in den MM Eingang) auf MM (für den Hochpegeleingang) umgeschaltet werden. Ist total blöd benannt und ich hab gleich mal meinen Verstärker total überfahren....
Soweit mal dazu.
Viele Grüße
Roman
Da ich nun endlich ein komplettes 110V/60Hz Umspannwerk mein eigen nennen kann und der Dreher endlich läuft dachte ich mir dieser Exot hat ein eigenes Thema verdient.
Darum geht's:
Alle verfügbaren Angaben zum Modell auf dem letzten Stück Originalkarton. Den Rest musste ich wegen Gammel entsorgen.
Und so sieht er aus und spielt (bessere Bilder gibt's mit Tageslicht):
Anfang der 60er war das alles irgendwie anders und neu. Das Konzept ist eher: Sie viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und dabei noch richtig hochwertig.
Alles ist sehr leicht. Ich glaube unter 4kg. Hauptmaterialien sind Alu, Walnuss und brauner Gummi.
Unten eine gepresste Aluwanne. Darum ein Vollholzrahmen der einfach mit vier Riegeln befestigt ist. Geht mit einem Schraubendreher schnell auf.
Auf jeweils zwei Scheiben dickem Gummischlauch ruht das Schwingchassis aus 3mm Alu. Diese Schlauchscheiben liegen wie eine 8 übereinander und dienen der Entkopplung. Die jeweils unter Hälfte ist in der Höhe durch eine Schraube von unten verstellbar um das Chassis zu justieren. Das war etwas schlapp und ich habe zusätzlich passende Silikonschlauchstücke eingeschoben.
Das alles ist nur ca 4cm hoch.
Der Antrieb besteht aus zwei Uhrenmotoren mit direkt aufgestecktem Gummipulley/-reibrad ohne Zwischenrad.
Der Teller ist auch aus Alublech gepresst und wiegt fast nix. Läuft aber akkurat. Ich denke nur wenn er einmal runter fällt dann war's das. Die dicke Gummimatte dürfte fast schwerer sein.
Der Arm ist komplett aus Walnuss mit ein paar Anbauteilen. Die Lager sind gedämpft und nur als Gleitlager ausgeführt. Laut Info soll er sich innerhalb einer Sekunde von der höchsten Position auf die Platte absenken. Das tut er auch.
Der Tonabnehmer arbeitet nach dem Strain Gauge Prinzip und ist Mini. Nackter Diamant mit 12 mü Verrundung. Das nötige Speiseteil ist im Gehäuse untergebracht und kann von RIAA (in den MM Eingang) auf MM (für den Hochpegeleingang) umgeschaltet werden. Ist total blöd benannt und ich hab gleich mal meinen Verstärker total überfahren....
Soweit mal dazu.

Viele Grüße
Roman

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