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Von mir 4x JA.
Kann man so stehenlassen.
LG Carsten
Ok, da es ja offenbar inzwischen "chic" ist:
Venit, vidit, vicit
Für den ersten Eindruck gibt es kein zweites Mal...
Ecki40 - forever here
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Vor 1 Stunde
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 34 Minuten von HighEndVerweigerer.)
(Vor 1 Stunde)rowo schrieb: Da ich ja mein Hifi-Wissen nur aus dem verrücktem Internet und speziell nur aus nerdigen Foren habe, hätte ich jetzt hier mal ein paar Verständnisfragen:
- Der Leistungsbedarf von Lautsprechern wird über den Wirkungsgrad angeben?
- Je höher der Wirkungsgrad, desto höher sind die erreichten Lautstärken bei einem eingesetztem Watt.
- Kleiner Lautsprecher haben tendeziell einen deutlich geringeren Wirkungsgrad als große Lautsprecher; Ausnahmen gibt's immer... (Bei mir deutlich spürbar, wenn ich zwischen Esszimmer [Epikur 20[ und Küche [Heco Ambient Linie 11f umschalte]. Dort haben allerdings auch die Zappelzeiger bei Ehefrau-störenden Lautstärken maximal drei Watt pro Kanal angezappelt).
- Tiefe Frequenzen (Bass) fressen die meiste Leistung, daher entlastet ein aktiver Subwoofer (zum Beispiel bei einer Trennfrequenz von 60 Hertz) den Verstärker spürbar?
Ich frage jetzt hier so dezidiert nach, weil das ein Forum zur Wissensvermittlung ist! Obskure Informationen und putzige Informationen von gewerblichen Verkäufern haben mich früher zu sinnlosen Geldausgaben verführt.
Ich freue mich auf Eure Meinungen!
1) Der angegebene Wirkungsgrad sagt nur aus, was der Lautsprecher an dB bei einem Watt in einem Meter Entfernung an Lautstärke produziert.
2) Das stimmt so.
3) Kommt immer auf die Werte der verwendeten Chassis und die Frequenzweiche an. Ein hart aufgehängter Pappbass mit entsprechender Spule hat meist einen höheren Wirkungsgrad als eine weich aufgehängte Bassmenbran gleicher Größe aus Kunststoff. Oder Mittel-und Hochtonhörner haben meist einen höheren Wirkungsgrad als Gewebekalotten. Kommt darauf an, was verbaut ist. Aber tendenziell hast du recht, Robert.
4) Stimmt, Tieftöner belasten den Amp und damit das Netzteil am meisten. Teilweise sogar so stark, dass ein schwaches Netzteil ins Clipping kommt und damit am Lausprecher Rechtecksignale ankommen, wo dann ganz schnell die Spulen der Chassis leiden. Besonders die kleinen der Hochtöner.
Ein 90 dB LS benötigt 1W. Ein 87 dB LS schon 2W für 90 dB und ein 93 dB LS nur 0,5 W für 90 dB. Ein Sprung von drei dB nach oben bedeutet die doppelte benötigte Leistung...
Aber das sind ja auch nur Infos aus einem nerdigen Forum...
Beste Grüße
Ralf
America last!
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Also Subwoofer entlasten in erster Linie mal die (Bass-)Lautsprecher. Wenn man einen aktiven Subwoofer zwischen Vor- und Endstufe einschleift, kann er aber auch die Endstufe entlasten, da diese dann die tiefen Frequenzen nicht mehr "sieht".
Unterhalb von 80 Hz zu trennen, ist dabei nur sehr selten sinnvoll. Die Ortbarkeit endet meist bei 100 Hz. Als hier zu trennen, passt eigentlich. Ich selber trenne gerne ein wenig tiefer, da man dann sicher sein kann, dass man wirklich nicht mehr orten kann, wo der Bass herkommt, darum die 80 Hz.
Wenn die Lautsprecher eigentlich selber schon bis 20 Hz spielen können und man eigentlich keinen Sub braucht, kann man natürlich auch noch tiefer trennen, aber dann könnte man den Sub auch einfach woanders einsetzen.
Beim Wirkungsgrad ist es nicht die ganze Wahrheit, da dieser immer nur einen Mittelwert bezeichnet. So kann es durchaus sein, dass due Lautsprecher mit einem eigentlich guten Wirkungsgrad hast, die, wenn du mal richtigen Tiefbass willst, mit Impedanzpeaks und Impedanzeinbrüchen reagieren. Das sollte der Verstärker dann auch irgendwie bedienen können.
Geht die Impedanz sehr weit hoch, bekommt man die Leistung nicht mehr zu den Lautsprechern, weil ja einfach die maximale Spannung nicht beliebig steigen kann und wenn dann der Widerstand hoch geht, sinkt der Strom. Leistunf ist aber Spannung x Strom.
Geht die Impedanz sehr weit in den Keller, kann der Verstärker zwar eigentlich bequem Leistung schieben, aber über die Zeit geht ihm dann die Energie aus, denn die Energie ist Leistung x Zeit.
Im Netzteil des Verstärkers wird aber die Maxiamlleistung zum Teil über dicke Kondensatoren erreicht und wenn die schneller entladen werden, als sie Netzseitig wieder geladen werden können, "verhungert" der Verstärker.
Gruß
Jan
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