Servus,
die Idee zu diesem Thema hatte ich gerade durch einen anderen Thread wo es gerade um Nazareth ging. Dort wurde gerade über das Hören einer alten Scheibe von Nazareth aus dem letzten Jahrhundert berichtet. Ich, im Gegenzug, mußte dabei an einen kürzlichen Bericht über ein aktuelles Konzert im Dezember von Nazareth in Frankfurt nachdenken. Das Konzert war ziemlich leer und so mancher "Fan" der Band war doch eher enttäuscht und hat sich gefragt was dies noch mit "ihrer geliebten" Band zu tun hat. Ich denke die Frage ist berechtigt, nachdem nur noch ein Mitglied der Ursprungsband am Start ist.....
Es soll hier um das "Altern unserer Heroes" gehen! Wir werden alle älter und Respekt vor dem Alter ist selbstverständlich! Aber wollen wir unsere "Heroes" wirklich noch nach z.B. 50 Jahren "halbtod" (ich überspitze bewußt) auf der Bühne sehen? Zerstört das nicht viel eher unsere "geliebten Erinnerungen" an z.B. unsere "Sturm- u. Drangzeit" als diese Künstler ihre maximale Strahlkraft und Power hatten und wir begeisterte Fans wurden?
Ist es nicht leider sehr oft so das so manche der "damaligen" Bands/Musiker seit "ihrem Höhepunkt" nur noch von diesem Höhepunkt zehren und seitdem kaum "Neues" kam?
Ich beantworte mal für mich diese Fragen:
1. Ich gehöre eher zu denen die sich Ihre tollen Erinnerungen aus der "Sturm- u. Drangzeit" bewahren wollen. "Greisenkonzerte" (bewußt wieder plakativ formuliert) sind da eher nicht mein Ding. Es wird doch gefühlt nur "schlechter"..
2. Aus meiner Sicht gibt es auch wirklich wenige Musiker die über Jahrzehnte wirklich erfolgreich und vor allem produktiv und damit sehenswert bleiben/sind. Hier denke ich z.B. an Bruce Springsteen. Ein gegenteiliges Beispiel ist da eben (für mich) Nazareth....
Wie seht ihr das? Sollten manche "Heroes" nicht lieber "rechtzeitig" aufhören? Kommt da sonst nicht eher zwangsläufig bei uns Enttäuschung auf und ein Vergleich mit "früher"?
Danke und Gruß
die Idee zu diesem Thema hatte ich gerade durch einen anderen Thread wo es gerade um Nazareth ging. Dort wurde gerade über das Hören einer alten Scheibe von Nazareth aus dem letzten Jahrhundert berichtet. Ich, im Gegenzug, mußte dabei an einen kürzlichen Bericht über ein aktuelles Konzert im Dezember von Nazareth in Frankfurt nachdenken. Das Konzert war ziemlich leer und so mancher "Fan" der Band war doch eher enttäuscht und hat sich gefragt was dies noch mit "ihrer geliebten" Band zu tun hat. Ich denke die Frage ist berechtigt, nachdem nur noch ein Mitglied der Ursprungsband am Start ist.....
Es soll hier um das "Altern unserer Heroes" gehen! Wir werden alle älter und Respekt vor dem Alter ist selbstverständlich! Aber wollen wir unsere "Heroes" wirklich noch nach z.B. 50 Jahren "halbtod" (ich überspitze bewußt) auf der Bühne sehen? Zerstört das nicht viel eher unsere "geliebten Erinnerungen" an z.B. unsere "Sturm- u. Drangzeit" als diese Künstler ihre maximale Strahlkraft und Power hatten und wir begeisterte Fans wurden?
Ist es nicht leider sehr oft so das so manche der "damaligen" Bands/Musiker seit "ihrem Höhepunkt" nur noch von diesem Höhepunkt zehren und seitdem kaum "Neues" kam?
Ich beantworte mal für mich diese Fragen:
1. Ich gehöre eher zu denen die sich Ihre tollen Erinnerungen aus der "Sturm- u. Drangzeit" bewahren wollen. "Greisenkonzerte" (bewußt wieder plakativ formuliert) sind da eher nicht mein Ding. Es wird doch gefühlt nur "schlechter"..
2. Aus meiner Sicht gibt es auch wirklich wenige Musiker die über Jahrzehnte wirklich erfolgreich und vor allem produktiv und damit sehenswert bleiben/sind. Hier denke ich z.B. an Bruce Springsteen. Ein gegenteiliges Beispiel ist da eben (für mich) Nazareth....
Wie seht ihr das? Sollten manche "Heroes" nicht lieber "rechtzeitig" aufhören? Kommt da sonst nicht eher zwangsläufig bei uns Enttäuschung auf und ein Vergleich mit "früher"?
Danke und Gruß


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