Vernünftige Steckernetzleiste?
#21
(03.01.26, 20:45)Jan schrieb: Eine Steckdosenleiste mit ordentlichen Dosen und nicht diesem billigen Thermoplast-Spritzguss, wie man sie oft bei Ikea und Co. bekommt, ist schon nicht schlecht.
Ordentliche Steckdosen haben meist auch ordentliche Kontakte.
Warum man irgendwo eine Steckdosenleiste mit mehr als 2,5 mm² Kabeln ausstatten sollte, ist sicher fraglich. Ob es eine Silberschirmung braucht, lasse ich auch mal offen. Aber Netzfilter schaden nicht

Du wirst mir aber sicher zustimmen, dass die schon genannten Brennenstuhl- oder Bachmann-Steckdosenleisten für ungetrübten Musikgenuss absolut ausreichen, oder nicht? Wink
Gruß
Jürgen
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#22
Ja klar.
Ich bin mir sogar sicher, dass auch eine billige Ikea-Leiste, so lange sie funktioniert, nichts schlechter macht und vor allem auch keinen Einfluss auf den Klang der Geräte hat
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

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#23
(03.01.26, 21:01)Jan schrieb: Ja klar.
Ich bin mir sogar sicher, dass auch eine billige Ikea-Leiste, so lange sie funktioniert, nichts schlechter macht und vor allem auch keinen Einfluss auf den Klang der Geräte hat

Oh, oh, oh.....How dare you.... Dodgy

Ist doch wohl hinlänglichst bekannt, dass besonders teure Bauteile da einen Einfluss haben, auch wenn sie Kilometer vom Signalweg entfernt liegen... rofl
Beste Grüße
Ralf

America last!  Tongue
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#24
(03.01.26, 20:45)Jan schrieb: Eine Steckdosenleiste mit ordentlichen Dosen und nicht diesem billigen Thermoplast-Spritzguss, wie man sie oft bei Ikea und Co. bekommt, ist schon nicht schlecht.
Ordentliche Steckdosen haben meist auch ordentliche Kontakte.
Warum man irgendwo eine Steckdosenleiste mit mehr als 2,5 mm² Kabeln ausstatten sollte, ist sicher fraglich. Ob es eine Silberschirmung braucht, lasse ich auch mal offen. Aber Netzfilter schaden nicht

Ich habs damals genommen und gebaut, weil ich es für umme bekommen konnte und die 90er die Dekade war, wo sich jeder und wirklich jeder vom Geschwurbele der Hifi Gazetten anstecken ließ und alles iwi den Klang beeinflusste. Es gab da sogar welche, die Ihre CD's an den Rändern angemalt haben, um..... lol

Da habe ich gedacht: bau Dir mal was besonderes. Ich habe u.a. sogar die Verdrahtung durch alle Dosen durchgeschleift, ohne die Drähte zu unterbrechen... Rolleyes Smile

Übrigens verrichtet die Leiste heute noch Ihren Dienst...
LG Carsten


Ok, da es ja offenbar inzwischen "chic" ist:

Venit, vidit, vicit

Für den ersten Eindruck gibt es kein zweites Mal...
Ecki40 - forever here

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#25
Werfen wir doch mal einen Blick auf übliche Hausinstallationen.

Typische Steckdosen haben eine Nennbelastbarkeit von 16 A und werden in Neubauten inzwischen gerne mit 2,5 mm² verdrahtet. Früher hat man hier eher (wie auch heute noch beim Licht üblich, da die meisten Lichtschalter auch nur 10 A erlauben) 1,5 mm² genommen. 
Sind die Installationen älter wurden oft (Schmelz-)Sicherungen mit 10 A verwendet. Dafür würden theoretisch auch 0,75 mm² reichen, sind aber inzwischen nicht mehr zulässig. 
Die tatsächliche Belastbarkeit eines 1,5 mm² Kabels variiert je nach Wärmeableitung:
  • In gedämmten Wänden (Verlegeart A): Hier ist 1,5 mm² für 10 A absolut sicher, da die Belastbarkeit in dieser ungünstigen Umgebung meist bei ca. 13 A bis 15,5 A liegt.
  • Auf Putz oder in Rohren (Verlegeart B/C): Hier verträgt 1,5 mm² deutlich mehr (bis zu 18-20 A). 

Es ist also meist komplett nutzneutral, als Zuleitung für einen Mehrfachstecker dickere Kabel zu verwenden. 

Wann lohnen sich "bessere" Steckdosen?
So eine Ikea-Leiste funktioniert prima, wenn sie neu ist und man nicht oft umsteckt. Steckt man oft um, sind die kontakte aber mechanisch ein wenig zu schwach und können sich mit der Zeit verbiegen. Passiert das, ist die Leiste für die Tonne.
Gute Steckdosen sind dafür ausgelegt, dass man zum Teil mehrmals täglich einen Stecker ein- und aussteckt und dies über Jahre. 

Wenn man seine Stereoanlage einmal aufbaut und dann im Grunde nur wenn etwas kaputt geht, Teile austauscht, dann reicht so eine Ikea-Leiste für Jahrzehnte. Steckt man aber alle paar Wochen ein anderes Gerät ein, sollte man schon ein wenig belastbareres Material verwenden
Gruß

Jan

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#26
(03.01.26, 21:50)WBC schrieb: ... Ich habs damals genommen und gebaut, weil ich es für umme bekommen konnte ...

Übrigens verrichtet die Leiste heute noch Ihren Dienst...

Das ist ja auch ein sehr wichtiger Punkt. 
Wenn ich sowas für lau bekomme, gehe ich natürlich nicht in den Baumarkt und kaufe schlechteres Zeug für Geld Smile
Gruß

Jan

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#27
Und 8mm2 Kabel an der Leiste kann sogar Drehstrom! Greis  Wink
Mit Musik geht vieles leichter.
Viele liebe Grüße 
Jo  th_up
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#28
(03.01.26, 23:20)HifiMinimalist schrieb: Und 8mm2 Kabel an der Leiste kann sogar Drehstrom! Greis  Wink

Da kann sich der Strom gut drin umdrehen run
Gruß

Jan

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#29
Moin,

fahre seit Jahrzehnte mit mehreren Brennenstuhlleisten im Master/Slave-Betrieb.
Aktivierung erfolgt durch Einschalten des Vorverstärkers.
Und ich bin mehr als zufrieden. 
LG
Martin

(03.01.26, 21:22)HighEndVerweigerer schrieb:
(03.01.26, 21:01)Jan schrieb: Ja klar.
Ich bin mir sogar sicher, dass auch eine billige Ikea-Leiste, so lange sie funktioniert, nichts schlechter macht und vor allem auch keinen Einfluss auf den Klang der Geräte hat

Oh, oh, oh.....How dare you.... Dodgy

Ist doch wohl hinlänglichst bekannt, dass besonders teure Bauteile da einen Einfluss haben, auch wenn sie Kilometer vom Signalweg entfernt liegen... rofl

Moin,

diesen Artikel von Holger Barske bezüglich IKEA-Leiste kennt ihr?  run

LG
Martin
Roksan Xerxes / Artemiz / Ortofon Virtus und jeden Menge anderes Geraffel
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#30
Moin Martin,

ja, den Bericht zur Ikea-Leiste kannte ich schon. Der war übrigens ein Grund, warum ich für mein ehemaliges Büro 20 dieser Sets, also 40 Steckerleisten beschafft habe. 
Ist ja ne einfache Rechnung: 20x 5 € sind nur 100 €.
Alternativ die billige Baumarktvariante von Brennenstuhl wäre bei 40x 8 € und damit 320 € gewesen. 
Da sind die Qualitätsunterschiede übrigens nahe null.
Gute Leisten von Brennenstuhl haben damals bei um die 18 € pro Stück gelegen und damit wären wir dann schon bei 720 € gelandet. 

Am Ende haben wir die Leisten dann doch nur für "unwichtigen Kram" genommen, da die Kontakte dann doch nicht soo toll waren. Zwei Leute für etwa 2 h auf Fehlersuche zu schicken, wurde dann intern mit einem halben Manntag verbucht und brachte dann doch wieder 600 € auf die Kostenseite.
Gruß

Jan

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