Tonarm Audio Technica AT-LP120XUSB
#4
Tatsächlich ist es die Skatingkraft, die den Tonarm beim Anheben zur Mitte zieht. Bei meinen Plattenspielern ist es auch so, dass der Arm ein wenig weiter zur Mitte aufsetzt.
Wenn man das nicht möchte, sind Tangential-Arme eine gute Wahl.

Bei der Einstellung vom Antiskating kann man, besonders bei scharfen Schliffen, ruhig einiges mehr einstellen, als es bei der Empfehlung für einfache Nadeln heißt. Also ruhig mal auf 3 oder mehr drehen, bei 1,5 g Auflagegewicht.
Es gibt leider keine brauchbare Methode die Skatingkraft vorher zu ermitteln. Die oft genommene Schallplatte ohne Rillen taugt wenig, da hier die Flanken des Steins nicht durch die Unebenheiten der Platte wandern und somit die Reibung eine andere ist.
Theoretisch könnte man die Kanalgleichheit mit einer Testplatte nehmen, aber dann passt das Antiskating bei der Testplatte und bei richtiger Musik sieht es wieder anders aus.

Mich stört so etwas eigentlich kaum, denn nur wenn die Platte einen Pressfehler hat und springt, verwende ich den Lift manuell. Dann ist es aber sogar praktisch, wenn die Nadel ein wenig zur Mitte wandert.
Sonst verwende ich den Lift eher nicht, da ich ja Vollautomaten habe, die das selber machen
Gruß

Jan

Si vis pacem, para bellum

Angeschlossene Dreher:
JVC QL-Y55F, Victor QL-Y77F, Technics SL-1300 , Revox B795 

Darf gehen:
Denon DP-37F, Technics SL-Q 33, Sony PS 5550, Luxman PD-284

ToDos:
Sharp Optonica RP-5100, SABA PSP 910, Dual 1019, Dual 1219

[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/..._44_29.png]
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RE: Tonarm Audio Technica AT-LP120XUSB - von Jan - Vor 6 Stunden

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