16.09.26, 23:21
Hallo Andreas,
es hat sich schon ein bisschen getan:
oberes Foto - quietschender Tonarm-Motor
Den Motor habe ich vorsichtig herausgenommen und die schwarze Motorabdeckung gelöst (2 kleine Kreuzschlitzschrauben). Dann habe ich die Abdeckung sehr vorsichtig ein paar Millimeter hervorgezogen, bis ich eine kleinen Widerstand - verursacht durch die Motorkohlen - gespürt habe. Der Spalt war groß genug um das hinterer Ende der Welle und den Zustand der Kohlen und der Kontakte auf der Welle zu sehen. Soweit keine sichtbaren Verschmutzungen. Ich habe die Welle im hinteren Lager (in der schwarzen Abdeckung) sowie vorn bei der Schnecke mit einer feinen Injektionsnadel mit einen Hauch Ballistol H1 Spezial-Öl benetzt, alles wieder vorsichtig zusammengebaut und getestet. Nun läuft der Motor wieder leise und ohne Quietschen.
mittleres Foto - Entstörkondensator
... in Fachkreise wohl auch "Knallfrosch" genannt ... Das Bild sagt alles. Der C107 hat dicke Backen gemacht und wird bald ersetzt.
mittleres Foto - Tonarm-Mechanik
Das Problem, dass der Tonarm beim Zurückschwenken auf die Tonarmstütze hängen blieb (!), lag an der falschen Grundeinstellung des Schalthebels. Dieser muss in der End-Position so eingestellt sein, dass der Tonarm-Mikroschalter geschaltet ist. In meinem Fall hat evtl. der Vorbesitzer den Tonarm irgendwann einmal aus Versehen weit in Richtung Plattenteller-Mitte gedrückt und dabei die Grundeinstellung verstellt. Dass erklärt dann auch das falsche Aufsetzen des Tonarms.
Ich habe dann die Schraube (B) - siehe Abb. 1 im Wartungsheft - gelöst und nach einigen Versuchen die Grundeinstellung und den Aufsetzpunkt so gut es ging wieder hergestellt. Dabei muss man aufpassen, dass der Schalthebel sich nicht nach unten bewegt. Sonst bleibt der Tonarm beim Abspielen wegen zu großen Widerstand auf der Stelle hängen und die Nadel springt.
Für die weiteren Schritte habe ich Liqui Moly Siliconfett für die Plastik-Zahnräder, Enstörkondensator und ein paar weiter ELKOS für die Netzteilplatinen bestellt.
Aktuell läuft der STS wieder sauber in allen Funktionen und macht ordentlich Wums am CA10 Verstärker und den TLX 22/4 Lautsprechern. Ich denke, ich werde dem guten Stück noch eine neue Nadel spendieren.
Vielen Dank nochmals !!! Ich werde weiter berichten und neue Fotos einstellen, wenn die Ersatzteile angekommen sind und das Gerät zusammengebaut ist.
Viele Grüße Lutz
es hat sich schon ein bisschen getan:
oberes Foto - quietschender Tonarm-Motor
Den Motor habe ich vorsichtig herausgenommen und die schwarze Motorabdeckung gelöst (2 kleine Kreuzschlitzschrauben). Dann habe ich die Abdeckung sehr vorsichtig ein paar Millimeter hervorgezogen, bis ich eine kleinen Widerstand - verursacht durch die Motorkohlen - gespürt habe. Der Spalt war groß genug um das hinterer Ende der Welle und den Zustand der Kohlen und der Kontakte auf der Welle zu sehen. Soweit keine sichtbaren Verschmutzungen. Ich habe die Welle im hinteren Lager (in der schwarzen Abdeckung) sowie vorn bei der Schnecke mit einer feinen Injektionsnadel mit einen Hauch Ballistol H1 Spezial-Öl benetzt, alles wieder vorsichtig zusammengebaut und getestet. Nun läuft der Motor wieder leise und ohne Quietschen.
mittleres Foto - Entstörkondensator
... in Fachkreise wohl auch "Knallfrosch" genannt ... Das Bild sagt alles. Der C107 hat dicke Backen gemacht und wird bald ersetzt.
mittleres Foto - Tonarm-Mechanik
Das Problem, dass der Tonarm beim Zurückschwenken auf die Tonarmstütze hängen blieb (!), lag an der falschen Grundeinstellung des Schalthebels. Dieser muss in der End-Position so eingestellt sein, dass der Tonarm-Mikroschalter geschaltet ist. In meinem Fall hat evtl. der Vorbesitzer den Tonarm irgendwann einmal aus Versehen weit in Richtung Plattenteller-Mitte gedrückt und dabei die Grundeinstellung verstellt. Dass erklärt dann auch das falsche Aufsetzen des Tonarms.
Ich habe dann die Schraube (B) - siehe Abb. 1 im Wartungsheft - gelöst und nach einigen Versuchen die Grundeinstellung und den Aufsetzpunkt so gut es ging wieder hergestellt. Dabei muss man aufpassen, dass der Schalthebel sich nicht nach unten bewegt. Sonst bleibt der Tonarm beim Abspielen wegen zu großen Widerstand auf der Stelle hängen und die Nadel springt.
Für die weiteren Schritte habe ich Liqui Moly Siliconfett für die Plastik-Zahnräder, Enstörkondensator und ein paar weiter ELKOS für die Netzteilplatinen bestellt.
Aktuell läuft der STS wieder sauber in allen Funktionen und macht ordentlich Wums am CA10 Verstärker und den TLX 22/4 Lautsprechern. Ich denke, ich werde dem guten Stück noch eine neue Nadel spendieren.
Vielen Dank nochmals !!! Ich werde weiter berichten und neue Fotos einstellen, wenn die Ersatzteile angekommen sind und das Gerät zusammengebaut ist.
Viele Grüße Lutz

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