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(Gestern, 23:26)HighEndVerweigerer schrieb: Du hattest damals wenigstens einen Pioneer...Ich hatte einen Körting von Neckermann mit 2x16W oder so... 
Der Pioneer hatte auch nur 2 x 15 an 8 / 2 x 25 an 4 Ohm. Und dann an kleinen DIY 2-Wege-Bassreflex-Schuhkartons mit Visaton-Bestückung und unterirdischem Wirkungsgrad. Hat trotzdem viel Freude gemacht und als ich mir dann mit den WHD Th-309 Boxen in Kindersarggröße leisten konnte, ging für mich die Welt auf. 
Heute würde ich - trotz nachlassendem Gehör - bei dem Ergebnis vermutlich lieber ausschalten…
Grüße
Jay
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Ich mag ja auch schlichtes Design, wie sich an meinem China-PreAmp
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/...21_01.jpeg]
und meinen Sym-Asym-Endstufen zeigt
[Bild: https://plattenspieler-forum.de/gallery/...28_09.jpeg]
Trotzdem ist so etwas auch langweilig. Die Endstufen werden typischerweise nicht bedient und der Vorverstärker mit der Fernbedienung (oder eben mit den beiden Knöpfen)
Gruß
Jan
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Jetzt könnte man durchaus die These diskutieren, dass die Vereinfachung der Anlagen zum Niedergang von Hifi, ab Ende der 70er beigetragen hat.
Für eine Anlage, mit der man sich viel befasst, ist man durchaus bereit ordentlich Geld auszugeben. Weniger Bedienelemente => weniger Interaktion mit dem Gerät => weniger Bereitschaft dafür Geld auszugeben.
Die Gegenthese wäre dann vermutlich, dass Hifi den Bach runter gegangen ist, weil es zu kompliziert war und mit der CD ja alles so viel einfacher wurde. Laut-Leise, zur Not noch Quellenwahl und sonst nur noch Play und Eject
Gruß
Jan
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(Gestern, 23:54)Hifijc schrieb: Ich habe noch nie auch nur ein britisches Gerät jeglicher Marke gesehen wo ich nur daran gedacht hätte sowas zu behaupten.
(Heute, 0:06)easel schrieb: Zweites wird durch das ‚kaum‘ zwar etwas relativiert, ist aus meiner Erfahrung heraus aber nicht zutreffend. Ich nutze seit 14 Jahren aus klanglichen Gründen auch diverse Naim-Komponenten. Die technischen Ausfälle sind leider überdurchschnittlich. Jetzt kann man vermuten, ich hätte einfach Pech gehabt. Ich weiß aber von gleich zwei Händlern, die meine Erfahrung bestätigen.
(Gestern, 23:14)Spitzenwitz schrieb: technisch gibt es ohnehin kaum etwas besseres.
Ich hätte es deutlicher hervorheben sollen. Ich habe "gibt" geschrieben, weil ich mich mit der Naim-Aussage auf den aktuellen Markt bezogen habe. Natürlich wurde bei der Materialschlacht der 70er Jahre Boliden ein anderes Aufwand betrieben.
Allerdings habe weder ich, noch sonst jemand in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis Ausfälle bei älteren Naim Geräten. Ausgenommen von dieser Aussage sind natürlich die VAM1205 Laser in den CD-Playern, davon hatte ich schon einige auf dem Tisch.
Gruß
Michael
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Vor 9 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von labrador.)
Guten Morgen,
zum Thema Preise:
Die teilweise großen Preisunterschiede bei einzelnen Angeboten sind auch mit dem "Wartungs- bzw. Servicezustand" erklärbar.
In meinen 50 Jahre alten NAD 200 habe ich z.B. nochmal deutlich mehr als den gezahlten Kaufpreis investiert (und da war nichts defekt) in eine "Fitnesskur" beim Fachmann....Das Gerät war in den ersten 50 Jahren nie geöffnet, was mir aber ganz lieb war da damit unverbastelt...
Wenn er jetzt so nochmal auf dem Markt wäre würde er auch sicher das 3-fache kosten....
Gruß
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(Heute, 0:38)Jan schrieb: Jetzt könnte man durchaus die These diskutieren, dass die Vereinfachung der Anlagen zum Niedergang von Hifi, ab Ende der 70er beigetragen hat.
Für eine Anlage, mit der man sich viel befasst, ist man durchaus bereit ordentlich Geld auszugeben. Weniger Bedienelemente => weniger Interaktion mit dem Gerät => weniger Bereitschaft dafür Geld auszugeben.
Die Gegenthese wäre dann vermutlich, dass Hifi den Bach runter gegangen ist, weil es zu kompliziert war und mit der CD ja alles so viel einfacher wurde. Laut-Leise, zur Not noch Quellenwahl und sonst nur noch Play und Eject
Wenn ich die Entwicklung der 60er/70er/80er Jahre betrachte, gehe ich eher davon aus, dass der Markt einfach nur langsam gesättigt war. Auch geschuldet dem guten Aufbau und der Haltbarkeit der Geräte. Die aufgebauten Produktionskapazitäten der 60er/70er Jahre konnten in den 80ern nicht mehr ausgelastet werden...
Beste Grüße
Ralf
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Ganz sicher spielte die Martsättigung eine große Rolle. Die Geräte waren teilweise für die Ewigkeit gebaut (was wir ja heute zu schätzen wissen) und folglich gab es dann auch weniger Bedarf etwas neues zu kaufen
Gruß
Jan
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Wo wir gerade über schöne Receiver und langweilige Endstufen sprechen: Ich habe einen wunderschön aussehenden und klingenden Sansui 661 an meinen Celestion 551 Boxen. Das klingt ganz hervorragend. Aber wenn ich dann ab und zu mal deutlich lauter höre, habe ich das Gefühl, da könnte noch etwas mehr Druck und Präzision kommen. Der Sansui hat ja nun nicht allzu viel Leistung. Daher dachte ich mir gerade, ich könnte ja einfach zu dem schönen Sansui noch eine langweilige Endstufe stellen. Leider musste ich dann feststellen, dass der 661 keine auftrennbaren Vor- und Endstufen hat. Wenn ich jetzt aber z. B. einen 771 nehmen würde, der auftrennbar ist, und diesen 'nur' als schöne Vorstufe betriebe, und dahinter eine potente Endstufe anschließen würde, hätte ich doch wahrscheinlich alles, was ich will, oder? Schön anzusehen und zu bedienen und dazu ordentlich Power durch die Endstufe. Quasi 'Best of both worlds'. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Gruß
Ross
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Das geht so.
Du könntest natürlich auch eine Endstufe mit Gain-Regler nehmen und diese einfach an den Tape-Ausgang hängen. Dann stellst du die Lautstärke über den Gain-Regler ein
Gruß
Jan
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von Radiouli.)
Dann wäre aber die Klangregelstufe und Balance nicht mehr über den Sansui regelbar...
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