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Hallo und einen schönen guten Morgen in das Forum. Das trübe Wetter lässt mich wieder mal über ein HiFi-System nachdenken …
Ich hatte vor einiger Zeit mal das VM 95 ML. Das System war grundsätzlich sehr gut und fein auflösend. Ich habe es zwischenzeitlich wieder verkauft und überlege nun einen Neukauf. Alternativ kommt mir immer wieder das Goldring E3 entgegen, welches von vielen besser oder eher schlechter als das VM 95 ML bewertet wird. Gibt es vielleicht jemanden, der beides System verglichen hat? Mir geht es hauptsächlich um verzerrungfreie Hochtonwiedergabe gegen Ende der Rille und natürlich insgesamt einen guten Sound. Grüße, Uli
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Moin Uli,
richtig angeschlossen sollte hauptsächlich der Schliff den Unterschied ausmachen. Das AT soll mit maximal 200 pF abgeschlossen werden um eine Hochtonanhebung zu vermeiden. An was für einem Tonarm sollen sie ran: Leicht, Mittel oder Schwer. Ein Vergleich ohne weitere Informationen ist nicht besonders aussagekräftig.
Gruß Jörg
Ich bin eigentlich ein ganz Netter, wenn ich Freunde hätte könnten die das sicher bestätigen.
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Hi Jörg, Dreher ist ein 1200 MK7, Verstärker ist ein aktueller Yamaha Receiver.
R-N800A
viele Grüße, Uli
P.S. Ein Art Pre Vorverstärker wäre auch noch da
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Der SL-1200 MK7 hat den typischen mittelschweren Technics Tonarm. Nach den Compliance Werten sollten beide Tonabnehmer problemlos sein. Das AT hat einen schärferen Schliff (Micro line) als das Goldring (elliptisch), ist aber etwas kritischer bzgl. der Kapazität, wie Jörg bereits geschrieben hat. Betrachte ich die reinen technischen Daten, sollte sich das AT aufgrund des Microline Schliffs deutlich detailreicher anhören als das relativ „grobe“ Goldring System.
Meine persönliche Erfahrung (allerdings mit schärfer geschliffenen Ellipsen) ist, dass bei Rockmusik mit stark verzerrten Gitarren Microline für meine Ohren zu anstrengend ist. Das ist aber rein subjektiv.
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Hallo Christian, vielen Dank für deine Einschätzung. Das AT hatte ich bereits im Einsatz, auch an diesem Receiver. Es klang schon sehr fein und recht gut. Aber es war, wie du auch selber schreibst, manchmal etwas anstrengend. Und da ich überwiegend Pop- oder Rockmusik höre, auch ein bisschen Dance, ist es vielleicht nicht das Richtige. Was mich beim Goldring stört, ist der gefasste Stein. Aber vielleicht ist das auch gar nicht so kritisch… Grüße, Uli
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Wenn dich der gebondete Stein stört, wäre das AT VM95EN doch eine gute Alternative. Der gleiche elliptische Schliff aber ein nude Diamant. Und preisgünstiger als das Goldring ist es auch noch und könnte durch einfachen Nadeltausch jederzeit zum Microline umgebaut werden.
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Gestern, 11:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 11:22 von höanix.)
Wenn es ein nackter Stein sein soll musst Du das Goldring E4 bestellen, das kostet dann allerdings 200 €.
PS:
Ich kann demnächst mal vergleichen, ich weiß aber nicht ob meine Ohren noch gut genug sind um große Unterschiede zwischen AT VM95EN / VM95ML und Goldring E4 wahrzunehmen.
Ansonsten könnte ich sie dir zuschicken damit Du selbst einen Vergleich machen und dir eine Meinung bilden kannst.
Gruß Jörg
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Bei Audio Technica kann man wählen, ob man die VMN95E oder VMN95EN verwenden will. Die Preise für die Nadeln liegen bei Thakker bei knappen 35 € und bei 99 €
Wenn das Grün der VMN95E nicht gefallen sollte, gibt es die Nadel als VMN95E BK auch im schwarzen Gehäuse.
Tonabnehmer unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Nadeln zu vergleichen ist ein wenig wie die Sache mit den Äpfeln und den Birnen.
Natürlich wird es da Unterschiede geben, aber es wird schwer zu ergründen, was die Unterschiede ausmacht.
Gruß
Jan
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Hallo zusammen, vielen Dank für die zahlreichen Infos und Denkanstöße.
VM95EN ist bestellt - bin gespannt 🤩
Danke
viele Grüße, Uli
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Ich höre keinen Unterschied zwischen einem gebondeten und nude Diamanten. Theoretisch ist nude besser. Weniger bewegte Masse. Aber praktisch für mich nicht relevant...Trotzdem achte auch ich darauf nackte Steine am Tonabnehmer zu haben...
Beste Grüße
Ralf
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